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Beim Thema „Technik fürs Paludarium und Aquaterrarium“ haben wir uns entschlossen, eine kleine 3-teilige Serie zu starten. In den kommen Beiträgen gibt es Tipps und Infos zu Heizstäben (Tauchheizer), Filtern und Strömungspumpen.

Im 1. Beitrag unseres Dreiteilers geht es um die Auswahl eines passenden Heizstabes. Wenn Sie einen großen und tiefen Wasserteil im Paludarium/Aquaterrarium planen, müssen Sie zum Erwärmen des Wasser in der Regel auf einen Heizstab (Tauchheizer) zurückgreifen.

Im folgenden Beitrag zeigen wir Ihnen, wie Sie den passenden Tauchheizer auswählen. Außerdem gibt es Tipps, wie Sie die Technik im Paludarium/Aquaterrarium anbringen und verstecken.

Mit Heizstäben das Wasser auf Temperatur bringen

Einer der Grundbestandteile bei der Technik fürs Paludarium/Aquaterrarium ist der Heizstab. In der Regel benötigt man eine Wassertemperatur von über 20°C. Ohne zusätzlichen Heizregler ist das bei größeren und tieferen Wasserbereichen kaum zu bewerkstelligen.

Es kommt dabei immer darauf an, wie groß der Wasserteil ist, den Sie erwärmen müssen. Es gibt quasi für jede Beckengröße den passenden Heizstab. Nach Möglichkeit sollten Sie daher auf ein Einzelgerät setzen, da der Heizstab Schwimmraum wegnimmt. Nur bei größeren Wasserbereichen (über 300 Liter) müssen auch mal mehrere Heizstäbe eingesetzt werden.

Die richtige Leistung können Sie ganz einfach selbst ausrechnen. Natürlich ist die benötigte Leistung auch immer etwas vom Gerät selbst abhängig. Manche Tauchheizer sind effizienter als andere. Als grobe Faustformel können Sie aber folgendes nehmen:

  • In warmen Räumen – 1 Watt pro Liter Wasser
  • In kühleren Räumen – 1,5 Watt pro Liter Wasser

Da so ein Heizstab natürlich immer etwas unschön und unnatürlich aussieht, können Sie das Gerät wunderbar hinter einer Wurzel verstecken. Auch Pflanzen bieten sich als Sichtschutz an (ausreichend Abstand vorausgesetzt). Um das warme Wasser schnell und gleichmäßig im Becken zu verteilen, sollten Sie den Heizstab immer in die Nähe des Filters oder der Strömungspumpe positionieren.

Die meisten Heizstäbe haben ein integriertes Thermometer, auf das man sich aber nicht ausschließlich verlassen sollte. Kontrollieren Sie die Wassertemperatur immer über ein zusätzliches Thermometer*, das Sie am anderen Ende des Wasserbereichs anbringen.

Kommen wir nun zu zwei Heizstäben, die sich in der Praxis bewährt haben. Die Modelle von Trixie und Fluval gibt es in unterschiedlichen Leistungsvarianten.

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Trixie Aquarien-Heizer

Den Heizstab von Trixie gibt es in verschiedenen Leistungsausführungen. Die Leistung reicht dabei von 25W bis hin zu 300W. Der Heizstab hat einen Trockenlaufschutz, Sicherheitsglas und die Temperatur kann über den externen Regler eingestellt werden. Die benötigten Saugnäpfe sind natürlich mit dabei. Den Heizstab von Trixie gibt es in folgenden Größen:

Leistung Empfohlene Wassermenge Link zum Heizstab
25 W 15 – 30 l Details ansehen!*
50 W 30 – 60 l Details ansehen!*
100 W 60 – 110 l Details ansehen!*
150 W 110 – 160 l Details ansehen!*
200 W 160 – 220 l Details ansehen!*
300 W 220 – 320 l Details ansehen!*

Fluval E Heizer

Der Tauchheizer von Fluval bringt noch ein klein wenig mehr Technik mit. Der Heizstab verfügt über eine Wassertemperaturanzeige mit LCD-Display, das sich farblich an die Wassertemperatur anpasst. Ist der Soll-Ist-Zustand der Temperatur zu groß, fängt das Display an zu blinken. Die Wassertemperatur kann über den Hebel an der Oberseite in 0,5°C-Schritten eingestellt werden.

Die Halterung des Heizstabes wird separat angebracht, und der Tauchheizer wird einfach eingesetzt. Sehr gut ist die Außenhülle des Tauchheizers. Die schützt die Tiere sehr gut vor direktem Kontakt mit dem Heizstab.

Auch den Tauch-Heizstab von Fluval gibt es in verschiedenen Größen:

Leistung Empfohlene Wassermenge Link zum Heizstab
50 Watt bis 60 l Details ansehen!*
100 Watt bis 120 l
200 Watt bis 250 l
300 Watt bis 375 l

Fazit zur Technik fürs Paludarium und Aquaterrarium

Der Heizstab ist eines der grundlegenden Elemente bei der Technik fürs Paludarium/Aquaterrarium. Im Grunde können Sie beim Kauf nicht viel falsch machen. Mit der oben genannten Faustformel wissen Sie immer ganz genau, welche Leistung Sie benötigen. Liegen Sie ihrem Wasserteil zwischen zwei Leistungswerten der Heizstäbe, sollten Sie immer zum stärkeren tendieren.

Achten Sie beim Einsatz eines Tauchheizers zudem immer darauf, dass der Heizstab auch vollständig im Wasser ist. Ansonsten brennt der Heizstab schnell durch.

Im nächsten Teil der Artikelserie über die Technik fürs Paludarium und Aquaterrarium geht es dann um die verschiedenen Filtermöglichkeiten.

Alle Beiträge der Reihe „Technik fürs Paludarium und Aquaterrarium“: